Schwerpunkt – zukunftsangst 20. Mär 2026

Werden Sie ein ewiger Anfänger!

Alarmruf eines Insiders: KI ist in eine «Intelligenz-Explosion» eingetreten, die unser Dasein bereits grundlegend verändert. Etwas Grosses geschieht.

Denken Sie an Februar 2020 zurück. Wer aufmerksam war, konnte Meldungen über ein Virus mitbekommen, das sich im Ausland ausbreitete. Die meisten von uns hörten jedoch nicht genau hin. Die Börse lief hervorragend, Kinder waren in der Schule, Menschen gingen in Restaurants, schüttelten sich gegenseitig die Hände und planten Reisen. Hätte Ihnen damals jemand erzählt, er würde Toilettenpapier horten, hätten Sie diese Person wohl für einen Spinner gehalten, der zu viel Zeit in dubiosen Ecken des Internets verbringt. Dann, innerhalb von etwa drei Wochen, veränderte sich die ganze Welt. Büros wurden geschlossen, Kinder nach Hause geschickt. Das tägliche Leben nahm ganz neue Formen an, die einen Monat zuvor unvorstellbar gewesen wären.

Heute stehen wir an einem Punkt, an dem wieder viele abwiegeln und sagen: «Das scheint übertrieben.» Aber jetzt geht es um eine Entwicklung, die Covid an Bedeutung bei Weitem überragt.

Ich habe sechs Jahre lang ein KI-Startup aufgebaut und in diesen Bereich investiert. Ich lebe in dieser Welt. Ich schreibe dies für die Menschen in meinem Leben, die das nicht tun – meine Familie, meine Freunde, die Menschen also, die mir wichtig sind und mich immer wieder fragen: «Was hat es mit KI auf sich?» Bislang hatte ich eine Antwort parat, die der Realität nicht gerecht wird. Ich serviere immer die höfliche Fassung. Die für Cocktailpartys. Denn die ehrliche Version klingt, als hätte ich den Verstand verloren. Und eine Zeit lang war mir das Grund genug, die Wahrheit für mich zu behalten. Aber nun ist die Kluft zwischen meiner Party-Version und dem tatsächlichen Geschehen viel zu gross geworden. Die Menschen, die mir wichtig sind, haben es verdient, zu erfahren, was auf uns zukommt. Auch wenn es verrückt klingt.

Lassen Sie mich vorab eines klarstellen: Obwohl ich im Bereich KI arbeite, habe ich so gut wie keinen Einfluss auf zukünftige Entwicklungen. Das gilt für den Grossteil der Branche. Die Zukunft wird von einer bemerkenswert kleinen Gruppe von Menschen gestaltet: einigen Hundert Forschern in einer Handvoll Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google DeepMind und einigen anderen. Ein einziger Trainingslauf, der von einem kleinen Team über wenige Monate durchgeführt wird, kann ein KI-System hervorbringen, das die gesamte Zukunft der Technologie verändert. Die meisten von uns im KI-Bereich arbeiten mit einem Fundament, das wir nicht gelegt haben. Wir sind bei diesen Entwicklungen lediglich Beobachter und nur zufällig nah genug dran, um die Erschütterungen als Erste zu spüren. Aber nun wird der Ernstfall eintreten. Davon bin ich überzeugt.

Eine neue Qualität
Viele von uns in der Tech-Branche schlagen jetzt Alarm – und nicht, weil wir Vorhersagen machen. Wir berichten, was gerade jetzt in unseren eigenen Jobs passiert, und wollen Menschen warnen: Ihr seid die Nächsten. Seit Jahren ist KI dabei, sich stetig zu verbessern. Hier und da gab es grosse Sprünge. Aber diese lagen so weit auseinander, dass man sie nach und nach annehmen und verstehen konnte. Dann wurden 2025 neue Techniken zur Erstellung von KI-Modellen entwickelt. Die Fortschritte wurden deutlich schneller. Und dann noch schneller. Und noch schneller. Jedes neue Modell war nicht nur besser als das vorherige – es war um ein Vielfaches besser und die Zeit zwischen dem Launch neuer Modelle wurde kürzer. Ich selbst habe diese KI-Versionen immer häufiger benutzt – aber immer weniger direkt damit gearbeitet. Stattdessen sah ich den Modellen dabei zu, wie sie Aufgaben bewältigten, für die ich zuvor mein Spezialwissen benötigt hatte.

Dann, am 5. Februar, brachten zwei führende KI-Labore am selben Tag neue Modelle heraus: GPT-5.3 Codex von OpenAI und Opus 4.6 von Anthropic (den Machern von Claude, einem der Hauptkonkurrenten von ChatGPT). Und da machte es Klick. Nicht wie ein Lichtschalter, sondern eher wie der Moment, in dem man merkt, dass das Wasser um einen herum gestiegen ist und bis knapp unters Kinn reicht.

Immer weniger menschlicher Input
Mit der neuen KI kann ich in einfachen Worten beschreiben, was ich entwickeln lassen möchte, und es erscheint einfach. Kein Entwurf, den ich überarbeiten muss, sondern das fertige Produkt. Ich sage der KI, was ich will, gehe für vier Stunden vom Computer weg und finde bei meiner Rückkehr das Ergebnis vor. Gut gemacht, besser, als ich es selbst gekonnt hätte, ohne dass Korrekturen nötig sind. Vor ein paar Monaten habe ich noch ständig mit der KI hin und her kommuniziert, sie angeleitet und Änderungen vorgenommen. Jetzt kann ich einfach das Ergebnis beschreiben und gehen.

Hier ein Beispiel aus der Praxis. Ich sage der KI: «Ich möchte eine App entwickeln. Sie soll Folgendes können, und so soll sie ungefähr aussehen. Entwickle die Handhabung, das Design, alles.» Und sie tut es. Sie schreibt Zehntausende von Codezeilen. Dann – und das wäre vor einem Jahr noch undenkbar gewesen – öffnet sie die App selbst. Sie klickt sich durch die Schaltflächen. Sie testet die Funktionen. Sie nutzt die App so, wie ein Mensch es tun würde. Wenn der KI etwas an dem Programm nicht gefällt, wie es aussieht oder sich anfühlt, ändert sie es selbstständig. Die neuen Systeme arbeiten iterativ, wie ein Entwickler, korrigieren und verfeinern, bis sie zufrieden sind. Erst wenn sie entschieden hat, dass die App ihren eigenen Standards entspricht, wird sie aktiviert. Dann meldet sich die KI zurück und sagt: «Das Produkt ist bereit zum Testen.» Und wenn ich es teste, ist es meistens perfekt. Ich übertreibe nicht. So sah mein Montag diese Woche aus.

Am meisten hat mich Anfang Februar GPT-5.3 Codex beeindruckt. Es führte nicht nur meine Anweisungen aus, sondern traf auch intelligente Entscheidungen. Es hatte etwas, das sich zum ersten Mal wie Urteilsvermögen anfühlte. Wie Geschmack. Also dieses unerklärliche Gespür dafür, was die richtige Entscheidung ist – eine Qualität, von der man immer behauptet hat, KI würde sie nie besitzen können. Dieses Modell besitzt sie, oder etwas Ähnliches, sodass der Unterschied zwischen Mensch und Maschine immer weniger Bedeutung hat. Ich war schon immer unter den Ersten, die KI-Tools eingesetzt haben. Aber die letzten Monate haben mich schockiert. Diese neuen KI-Modelle sind keine schrittweisen Verbesserungen. Sie sind etwas völlig Neues.

Und hier ist der Grund, warum das auch für diejenigen wichtig ist, die nicht in der Technologiebranche arbeiten. Die KI-Labore haben eine bewusste Entscheidung getroffen. Sie konzentrierten sich zunächst darauf, KI im Programmieren zu perfektionieren. Denn die Entwicklung von KI erfordert viele Codes. Vermag KI, diese Codes zu schreiben, kann sie die Entwicklung einer intelligenteren Version unterstützen. Und diese schreibt wiederum bessere für eine noch intelligentere Version. KI im Programmieren zu perfektionieren: Das war die Strategie für alles Weitere. Deshalb haben die grossen KI-Labore hier angesetzt. Die Konsequenzen haben in vorderster Linie mein Arbeitsfeld getroffen. Und zwar nicht, weil die KI-Labore gezielt Software-Ingenieure aufs Korn nehmen wollen – das war lediglich ein Nebeneffekt ihrer Prioritäten. Jetzt ist es ihnen gelungen, KI im Programmieren zu perfektionieren. Und so können sie zu allen anderen Bereichen übergehen.

IT-Fachkräfte haben im letzten Jahr miterlebt, wie KI sich von einem «hilfreichen Werkzeug» zu einem Instrument entwickelt hat, «das meine Arbeit besser als ich selbst erledigt». Diese Erfahrung kommt nun auf alle anderen Bereiche zu: Recht, Finanzen, Medizin, Buchhaltung, Beratung, Schreiben, Design, Analyse, Kundenservice. Und das nicht in zehn Jahren. Die Entwickler dieser Systeme sprechen von ein bis fünf Jahren. Manche sagen schneller. Und angesichts dessen, was ich in den letzten Monaten gesehen habe, halte ich «schneller» für wahrscheinlicher.

Kein Vergleich
Wenn Sie ChatGPT 2023 oder Anfang 2024 ausprobiert und gedacht haben: «Das erfindet doch einfach irgendwas» oder «Das ist nicht so beeindruckend», dann hatten Sie recht. Diese frühen Versionen waren tatsächlich sehr beschränkt. Sie produzierten Unsinn und klangen dabei ganz von sich überzeugt. Aber das ist zwei Jahre her. In der KI-Welt ist das längst Schnee von vorgestern.

Die heutigen Modelle sind selbst im Vergleich zu denen von vor sechs Monaten nicht wiederzuerkennen. Über ein Jahr lang wurde darüber debattiert, ob KI «wirklich besser wird» oder «an ihre Grenzen stösst». Diese Kontroverse hat sich erledigt. Wer das immer noch behauptet, hat entweder die aktuellen Modelle noch nicht benutzt, hat ein Interesse daran, die Entwicklungen herunterzuspielen, oder bewertet sie auf der Grundlage einer Erfahrung von 2024, die nicht mehr relevant ist. Das soll nicht abwertend klingen. Ich sage das, weil die Kluft zwischen öffentlicher Wahrnehmung und Realität mittlerweile enorm ist. Diese Kluft ist gefährlich. Weil sie die Menschen daran hindert, sich vorzubereiten.

Das Problem liegt auch darin, dass die meisten Menschen die kostenlose Version von KI-Tools nutzen. Diese hinken der Version für zahlende Nutzer über ein Jahr hinterher. KI anhand der kostenlosen Version von ChatGPT zu beurteilen, ist, als würde man den Stand von Smartphones anhand eines Klapp-Handys bewerten. Diejenigen, die für die besten Tools bezahlen und sie tatsächlich täglich für ihre Arbeit nutzen, wissen, was kommt.

Ich denke da an einen Freund, der Anwalt ist. Ich rate ihm ständig, KI in seiner Kanzlei auszuprobieren. Aber er findet immer neue Gründe, warum es nicht funktioniert: Sie sei nicht für sein Fachgebiet entwickelt worden, habe bei seinen Tests einen Fehler gemacht oder verstehe die Feinheiten seiner Arbeit nicht. Ich kann seine Haltung nachvollziehen. Aber Partner grosser Anwaltskanzleien haben mich bereits um Rat gebeten, weil sie die aktuellen Versionen getestet haben und die Entwicklung voraussehen. Einer von ihnen ist geschäftsführender Partner einer grossen Kanzlei. Er verbringt täglich Stunden mit KI und sagte mir, das sei, als hätte man ein ganzes Team von Mitarbeitern sofort zur Verfügung. Er nutzt die KI nicht als Spielzeug, sondern weil sie funktioniert. Eine seiner Aussagen ist mir im Gedächtnis geblieben: Das Modell wird alle paar Monate deutlich leistungsfähiger für seine Arbeit. Wenn das so weitergehe, dann würde es schon bald den Grossteil seiner Aufgaben übernehmen können. Und das sagt ein geschäftsführender Gesellschafter mit jahrzehntelanger Erfahrung. Er gerät nicht in Panik, beobachtet die Entwicklung aber sehr genau.

Die führenden Köpfe in allen möglichen Branchen (diejenigen, die ernsthaft mit KI experimentieren) tun die Entwicklungen nicht als harmlos ab. Im Gegenteil. Sie sind begeistert von dem, was KI bereits kann, und positionieren sich entsprechend.

Rasend schnelle Entwicklungen
Ich möchte das Tempo der Verbesserung konkret darstellen. Denn dieser Faktor stellt für Menschen, die der KI-Entwicklung nicht aus nächster Nähe folgen, die grösste Herausforderung dar. Im Jahr 2022 konnte KI noch nicht einmal einfache Rechenoperationen zuverlässig durchführen. Es würde Ihnen voller Überzeugung sagen, dass 7 × 8 = 54 ist. 2023 konnte es bereits das Staatsexamen für Juristen bestehen. 2024 konnte KI funktionierende Software schreiben und wissenschaftliche Inhalte auf Hochschulniveau erklären. Ende 2025 sagten einige der besten Software-Ingenieure der Welt, dass sie den Grossteil ihrer Programmierarbeit an KI abgegeben hatten. Am 5. Februar 2026 kamen neue Modelle auf den Markt, die alles Vorherige wie eine veraltete Ära erscheinen liessen. Wer in den letzten Monaten keine KI ausprobiert hat, wird die heutige Technologie kaum wiedererkennen.

Die Organisation «Model Evaluation and Threat Research» (METR) misst diese Fortschritte anhand von Daten. Sie erfasst die Dauer realer Aufgaben (gemessen an der von menschlichen Experten aufzubringenden Bearbeitungszeit), die ein Modell ohne menschliche Hilfe vollständig und erfolgreich erledigen kann. Vor etwa einem Jahr lag die Antwort bei rund zehn Minuten. Dann bei einer Stunde. Dann bei mehreren Stunden. Die aktuellste Messung zeigte, dass die KI eigenständig anspruchsvolle Aufgaben erledigen kann, für die ein menschlicher Experte fast fünf Stunden benötigt. Und diese Zahl verdoppelt sich etwa alle sieben Monate. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass sich dieser Prozess sogar auf alle vier Monate beschleunigen könnte.

Doch selbst diese Messung berücksichtigt noch nicht die Anfang Februar lancierten Modelle. Auf Grundlage meiner persönlichen Anwendung ist der Sprung enorm. Ich erwarte, dass die nächste Aktualisierung der METR-Grafik einen weiteren gewaltigen Fortschritt zeigen wird. Setzt man diesen Trend fort (und er hält seit Jahren an, ohne abzuflachen), können wir innerhalb des nächsten Jahres mit KI rechnen, die tagelang selbstständig arbeiten kann. In zwei Jahren wochenlang. In drei Jahren wird sie monatelange Projekte übernehmen können.

Laut Dario Amodei, Entrepreneur und Mitgründer von Anthropic, werden KI-Modelle, die «fast alle Aufgaben deutlich intelligenter als die meisten Menschen lösen können werden», voraussichtlich 2026 oder 2027 verfügbar sein. Lassen Sie die Aussage etwas sacken. Wenn KI intelligenter ist als die meisten promovierten Wissenschaftler – glauben Sie wirklich, dass KI dann nicht die meisten Büroarbeiten erledigen können wird? Denken Sie darüber nach, was das für Ihre Arbeit bedeutet.

KI entwickelt jetzt die nächste KI
Dazu kommt aber eine weitere Entwicklung, die in meinen Augen die mit wichtigste ist und gleichzeitig am wenigsten verstanden wird. Am 5. Februar veröffentlichte OpenAI GPT-5.3 Codex. In der technischen Dokumentation heisst es: «GPT-5.3-Codex ist unser erstes Modell, das massgeblich an seiner eigenen Entwicklung beteiligt war. Das Codex-Team nutzte frühe Versionen, um das eigene Training zu debuggen, die eigene Bereitstellung zu verwalten und Testergebnisse und -auswertungen zu analysieren.» Lesen Sie das noch einmal. Die KI hat an ihrer eigenen Entwicklung mitgewirkt.

Ich mache hier also keine Vorhersage über zukünftige Entwicklungen. OpenAI teilt Ihnen unmissverständlich mit, dass die gerade veröffentlichte KI sich selbst erschaffen hat. Einer der Hauptgründe für die Verbesserung von KI ist die Anwendung von künstlicher Intelligenz in der KI-Entwicklung. Und KI ist mittlerweile intelligent genug, um sinnvoll zu ihrer eigenen Verbesserung beizutragen. Dario Amodei macht deutlich, dass die KI in seinem Unternehmen mittlerweile «einen Grossteil des Codes» schreibt und dass die Feedback-Schleife zwischen aktueller und zukünftiger KI «monatlich an Dynamik gewinnt». Seiner Meinung nach sind wir möglicherweise «nur noch ein bis zwei Jahre von einem Punkt entfernt, an dem die aktuelle KI-Generation die nächste autonom entwickeln wird».

Jede Generation hilft beim Aufbau der nächsten, die intelligenter ist, die wiederum die nächste schneller entwickelt, die noch intelligenter ist. Die Forscher sprechen von einer Intelligenz-Explosion. Und diejenigen, die es wissen müssen – diejenigen, die sie entwickeln –, glauben, dass dieser Prozess bereits begonnen hat.

Was das für Ihre Arbeit bedeutet
Ich spreche ganz offen mit Ihnen, denn Sie verdienen Ehrlichkeit mehr als Beschwichtigungen. Dario Amodei dürfte der CEO der KI-Branche sein, der das stärkste Bewusstsein für die Risiken dieser Entwicklung hat. Er prognostiziert öffentlich, dass KI innerhalb von ein bis fünf Jahren 50 Prozent der Einstiegsjobs für Büroangestellte vernichten wird. Viele Branchenkenner halten seine Prognose für konservativ. Angesichts der Kapazitäten der neuesten Modelle bestünde bereits die Möglichkeit für massive Umwälzungen zum Ende dieses Jahres. Es wird sicher etwas dauern, bis der Effekt in der gesamten Wirtschaft zu spüren sein wird, doch die zugrunde liegende Technologie ist bereits vorhanden.

Dies unterscheidet sich von allen vorherigen Automatisierungswellen. Und zwar deshalb: KI ersetzt keine spezifische Fähigkeit. Sie ist ein allgemeiner Ersatz für kognitive Arbeit. Sie verbessert sich gleichzeitig in allen Bereichen. Als Fabriken automatisiert wurden, konnten sich Arbeiter zu Büroangestellten umschulen lassen. Als das Internet den Einzelhandel revolutionierte, wechselten Arbeitskräfte in die Logistik oder in den Dienstleistungssektor. KI hingegen lässt keine einfache Lücke für einen solchen Wechsel. Wofür auch immer Sie sich umschulen lassen, KI wird auch darin laufend effektiver.

Ich möchte Ihnen einige konkrete Beispiele geben, um dies zu verdeutlichen. Diese Liste ist keineswegs vollständig. Wenn Ihr Beruf hier nicht erwähnt wird, heisst das nicht, dass er sicher ist. Fast alle wissensbasierten Tätigkeiten sind betroffen.

Juristische Arbeit: KI kann bereits Verträge lesen, Rechtsprechung zusammenfassen, Schriftsätze entwerfen und juristische Recherchen auf dem Niveau von Junior-Mitarbeitern durchführen. Der von mir erwähnte geschäftsführende Partner nutzt KI nicht zum Vergnügen, sondern weil sie seine Mitarbeiter bei vielen Aufgaben übertrifft.

Finanzanalyse: Finanzmodelle erstellen, Daten analysieren, Investitionsberichte verfassen, Berichte generieren – KI erledigt diese Aufgaben kompetent und verbessert sich rasant.

Texte und Inhalte: Marketingtexte, Berichte, journalistische Texte, technische Dokumentationen. Die Qualität hat ein Niveau erreicht, auf dem viele Fachleute KI-Ergebnisse nicht mehr von menschlicher Arbeit unterscheiden können.

Softwareentwicklung: Dies ist mein Spezialgebiet. Vor einem Jahr konnte KI kaum ein paar fehlerfreie Zeilen Code schreiben. Heute schreibt sie Hunderttausende von Codezeilen einwandfrei. Grosse Teile dieser Arbeit sind bereits automatisiert: nicht nur einfache Aufgaben, sondern auch komplexe, mehrtägige Projekte. In wenigen Jahren wird es deutlich weniger Stellen für Programmierer geben als heute.

Medizinische Analysen: Scans auswerten, Laborergebnisse analysieren, Diagnosen vorschlagen, Fachliteratur sichten. KI erreicht oder übertrifft in vielen Bereichen die menschliche Leistungsfähigkeit.

Kundenservice: Wirklich leistungsfähige KI-Agenten – nicht die frustrierenden Chatbots von vor fünf Jahren – werden jetzt eingesetzt und bewältigen komplexe, mehrstufige Probleme.

Viele Menschen wiegen sich in Sicherheit in der Vorstellung, bestimmte Dinge seien vor KI gefeit: dass KI die Routinearbeit erledigen, aber menschliches Urteilsvermögen, Kreativität, strategisches Denken und Empathie nicht ersetzen kann. Das habe ich früher auch gesagt. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich das noch glaube.

Die neuesten KI-Modelle treffen Entscheidungen, aus denen Urteilsvermögen zu sprechen scheint. Wie bereits gesagt, demonstrieren sie eine Qualität, die wie Geschmack anmutet: ein intuitives Gespür für die richtige Entscheidung, nicht nur für die technisch korrekte. Vor einem Jahr wäre das undenkbar gewesen. Meine Faustregel lautet derzeit: Zeigt ein Modell heute auch nur ansatzweise eine bestimmte Fähigkeit, wird die nächste Generation darin wirklich gut sein. Diese Fähigkeiten verbessern sich exponentiell, nicht linear.

Wird KI tiefe menschliche Empathie nachbilden können? Das Vertrauen ersetzen, das über Jahre in einer Beziehung gewachsen ist? Ich weiss es nicht. Vielleicht nicht. Aber ich habe bereits beobachtet, wie Menschen sich für emotionale Unterstützung, Rat und Gesellschaft auf KI verlassen. Dieser Trend wird weiter zunehmen.

Offen gesagt ist mittelfristig nichts, was am Computer erledigt werden kann, vor KI gefeit. Wenn Ihre Arbeit am Bildschirm stattfindet (wenn Ihre Haupttätigkeit aus Lesen, Schreiben, Analysieren, Entscheiden und über die Tastatur Kommunizieren besteht), dann wird KI bedeutende Teile davon übernehmen. Der Zeitplan dafür lautet nicht «irgendwann». Er läuft bereits.

Letztendlich werden Roboter auch körperliche Arbeit verrichten. So weit sind sie noch nicht. Aber «noch nicht ganz so weit» im Kontext von KI kann schneller zu «jetzt ist es passiert» werden, als man erwartet.

Was Sie jetzt tun sollten
Ich schreibe dies nicht, damit Sie sich hilflos fühlen. Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass Ihr grösster Vorteil im Moment darin besteht, beim Umgang mit KI früh dran zu sein. Früh dran beim Verstehen. Früh dran, KI zu nutzen. Früh dran, sich auf KI einzustellen.

Beginnen Sie, KI ernsthaft zu nutzen, nicht nur als Suchmaschine. Melden Sie sich für die kostenpflichtige Version von Claude oder ChatGPT an. Sie kostet 20 Dollar im Monat. Aber zwei Dinge sind dabei wichtig. Erstens: Stellen Sie sicher, dass Sie das beste verfügbare Modell verwenden, nicht nur das Standardmodell. Diese Apps verwenden oft standardmässig ein schnelleres, aber weniger leistungsfähiges Modell. Schauen Sie sich die Einstellungen oder die Modellauswahl genau an und wählen Sie die leistungsfähigste Option. Im Moment ist das GPT-5.2 oder Claude Opus 4.6, aber das ändert sich alle paar Monate. Wenn Sie immer wissen möchten, welches Modell gerade am besten ist, können Sie mir auf X (@mattshumer_) folgen. Ich teste jede grössere Version und teile mit, was sich wirklich lohnt.

Zweitens, und noch wichtiger: Stellen Sie der KI nicht nur kurze Fragen. Diesen Fehler machen die meisten. Sie behandeln KI wie Google und wundern sich dann über den ganzen Wirbel. Stattdessen sollten Sie KI direkt in Ihre Arbeit einbinden. Wenn Sie Anwalt sind, geben Sie dem Modell einen Vertrag und lassen Sie es alle Klauseln finden, die Ihrem Mandanten schaden könnten. Wenn Sie im Finanzwesen tätig sind, laden Sie eine unübersichtliche Tabelle hoch und lassen Sie es ein Modell erstellen. Wenn Sie Manager sind, fügen Sie die Quartalsdaten Ihres Teams ein und fordern Sie die KI zur Erarbeitung der relevanten Erkenntnisse auf. Erfolgreiche Menschen nutzen KI nicht beiläufig. Sie suchen aktiv nach Möglichkeiten, Teile ihrer Arbeit zu automatisieren, die früher Stunden gedauert haben. Beginnen Sie mit der Aufgabe, die Sie am meisten Zeit kostet, und sehen Sie, was passiert.

Und gehen Sie nicht davon aus, dass es etwas nicht kann, nur weil es zu schwierig erscheint. Probieren Sie es aus. Wenn Sie Anwalt sind, nutzen Sie es nicht nur für schnelle Recherchen. Laden Sie einen kompletten Vertrag und lassen Sie es einen Gegenvorschlag entwerfen. Wenn Sie Buchhalter sind, lassen Sie sich nicht nur eine Steuerregel erklären, sondern stellen Sie dem Programm die vollständige Steuererklärung eines Mandanten bereit und lassen Sie es nach Problemen suchen. Der erste Versuch ist vielleicht nicht perfekt. Das ist okay. Wiederholen Sie ihn. Formulieren Sie Ihre Frage um. Geben Sie mehr Kontext. Versuchen Sie es erneut. Sie werden vielleicht überrascht sein, was dabei herauskommt. Und merken Sie sich Folgendes: Wenn es heute auch nur ansatzweise funktioniert, können Sie fast sicher sein, dass es in sechs Monaten nahezu perfekt funktionieren wird. Die Entwicklung kennt nur eine Richtung.

Das wichtigste Jahr Ihrer Karriere
Ich will Sie damit nicht unter Druck setzen. Ich will nur verdeutlichen, dass es derzeit ein kleines Zeitfenster gibt, in dem die meisten Menschen in den meisten Unternehmen diese Entwicklung noch ignorieren. Die Person, die in ein Meeting kommt und sagt: «Ich habe KI verwendet und habe diese Analyse in einer Stunde statt in drei Tagen erledigt», wird die wertvollste Person im Raum sein. Nicht irgendwann. Jetzt. Lernen Sie, diese Tools zu benutzen. Werden Sie Experte. Zeigen Sie, was möglich ist. Wenn Sie früh genug dabei sind, steigen Sie auf. Denn dann sind Sie die Person, die das, was kommen wird, versteht und anderen zeigen kann, wie man damit umgehen kann. Dieses Zeitfenster wird nicht lange offen bleiben. Sobald es jeder herausgefunden hat, ist der Vorteil dahin.

Ihr Ego darf keine Rolle spielen
Der geschäftsführende Partner dieser Anwaltskanzlei ist nicht zu stolz, täglich Stunden mit KI zu verbringen. Er tut dies ganz bewusst, weil er aufgrund seiner Erfahrung die Tragweite der Situation versteht. Am meisten zu kämpfen haben werden diejenigen, die sich der Auseinandersetzung verweigern: diejenigen, die KI als Modeerscheinung abtun, die glauben, der Einsatz von KI schmälere ihre Expertise, und die annehmen, ihr Fachgebiet sei einzigartig und immun. Das ist es nicht. Kein Fachgebiet ist es.

Bringen Sie Ihre Finanzen in Ordnung
Ich bin kein Finanzberater und möchte Sie nicht zu drastischen Massnahmen drängen. Aber wenn Sie auch nur im Ansatz glauben, dass die nächsten Jahre Ihre Branche grundlegend verändern könnten, ist eine solide finanzielle Basis wichtiger denn je. Bauen Sie, wenn möglich, Ersparnisse auf. Seien Sie vorsichtig bei der Aufnahme neuer Schulden, die von einem garantierten Einkommen ausgehen. Überlegen Sie, ob Ihre Fixkosten Ihnen Flexibilität bieten oder Sie einschränken. Schaffen Sie sich Optionen, falls sich die Dinge schneller entwickeln als erwartet.

Was ist am schwersten zu ersetzen?
Manche Dinge werden von KI nur langsam verdrängt werden können: Beziehungen und Vertrauen, die über Jahre aufgebaut wurden, und Arbeit, die physische Anwesenheit erfordert. Positionen mit gesetzlicher Haftung: Positionen, in denen jemand noch immer etwas unterschreiben, die rechtliche Verantwortung übernehmen und gegebenenfalls vor Gericht aussagen muss. Branchen mit hohen regulatorischen Hürden, in denen die Einführung durch Compliance, Haftung und institutionelle Trägheit gebremst wird. Nichts davon bietet dauerhaften Schutz. Aber es verschafft Zeit. Und Zeit ist im Moment das Wertvollste, was man haben kann – vorausgesetzt, man nutzt sie zur Anpassung und nicht, um so zu tun, als ob nichts wäre.

Was sollten Sie Ihren Kindern mitgeben?
Der Standardweg: gute Noten, ein gutes Studium, ein sicherer Job. Dieser Pfad führt direkt zu den am stärksten gefährdeten Berufen. Ich sage nicht, dass Bildung unwichtig ist. Aber für die nächste Generation wird es vor allem darauf ankommen, den Umgang mit diesen Werkzeugen zu lernen und beruflich Themen nachzugehen, die sie wirklich begeistern. Niemand kann sagen, wie der Arbeitsmarkt in zehn Jahren aussehen wird. Aber am ehesten werden Menschen erfolgreich sein, die neugierig, anpassungsfähig und effektiv im Umgang mit KI eben bei den Fragen sind, die ihnen wirklich am Herzen liegen. Bringen Sie ihren Kindern bei, Dinge zu erschaffen und zu lernen, anstatt sie auf einen Karriereweg vorzubereiten, der vielleicht gar nicht mehr existiert, wenn sie ihren Abschluss machen.

Ihre Träume sind näher als Sie denken
Ich habe in diesem Abschnitt hauptsächlich über Risiken und Gefahren gesprochen. Lassen Sie mich nun die andere Seite beleuchten, denn die ist genauso real. Wenn Sie schon immer etwas entwickeln wollten, aber nicht die technischen Fähigkeiten oder das Geld hatten, jemanden dafür zu engagieren, ist diese Hürde nun grösstenteils gefallen. Sie können einer KI eine App beschreiben und innerhalb einer Stunde eine funktionierende Version erhalten. Ich übertreibe nicht. Ich mache das regelmässig. Wenn Sie schon immer ein Buch schreiben wollten, aber keine Zeit hatten oder Schwierigkeiten beim Schreiben haben, können Sie mit KI zusammenarbeiten, um es zu schaffen. Wollen Sie eine neue Fähigkeit erlernen? Der beste Tutor der Welt steht jetzt jedem für 20 Dollar im Monat zur Verfügung: jemand, der unendlich geduldig und rund um die Uhr erreichbar ist und Ihnen alles auf Ihrem Niveau erklären kann. Wissen ist jetzt im Grunde kostenlos. Die Werkzeuge, um Dinge zu entwickeln, sind extrem günstig. Was immer Sie bisher aufgeschoben haben, weil es Ihnen zu schwierig, zu teuer oder zu weit ausserhalb Ihrer Kompetenzen schien: Probieren Sie es aus. Folgen Sie Ihren Leidenschaften. Man weiss nie, wohin sie führen. Und in einer Welt, in der sich traditionelle Karrierewege wandeln, könnte jemand, der ein Jahr lang an einem Projekt arbeitet, an dem sein Herz wirklich hängt, am Ende besser dastehen als jemand, der sich derweil an eine Stellenbeschreibung geklammert hat.

Die Kunst, sich anzupassen
Das ist vielleicht das Wichtigste. Die konkreten Tools sind nicht so wichtig wie die Fähigkeit, schnell neue Dinge zu lernen. KI wird sich rasant weiterentwickeln. Die heutigen Modelle werden in einem Jahr veraltet sein. Die Arbeitsabläufe, die jetzt entwickelt werden, müssen neu gestaltet werden. Um diese Entwicklung erfolgreich zu meistern, muss man nicht ein einzelnes Tool perfekt beherrschen. Erfolgreich werden diejenigen sein, die sich mit dem Tempo des Wandels an sich vertraut gemacht haben. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, zu experimentieren. Probieren Sie Neues aus, auch wenn das Aktuelle funktioniert. Werden Sie ein ewiger Anfänger. Diese Anpassungsfähigkeit ist derzeit der nachhaltigste Wettbewerbsvorteil.

Hier ist eine einfache Vorgabe, die Sie gegenüber den meisten Leuten um einen Schritt voranbringt: Experimentieren Sie täglich eine Stunde mit KI, statt nur passiv darüber zu lesen. Versuchen Sie jeden Tag, etwas Neues damit zu machen, etwas, bei dem Sie sich nicht sicher sind, ob die KI es bewältigen kann. Probieren Sie ein neues Tool aus. Stellen Sie die KI vor eine schwierigere Aufgabe. Eine Stunde täglich, jeden Tag. Wenn Sie das die nächsten sechs Monate durchziehen, werden Sie die Zukunft besser als 99 Prozent der Menschen um Sie herum verstehen. Das ist keine Übertreibung. Fast niemand macht das derzeit. Die Messlatte liegt bei null.

KI und das grosse Ganze
Ich habe mich auf die Arbeitswelt konzentriert, weil sie das Leben der Menschen am direktesten beeinflusst. Aber ich möchte ehrlich über das gesamte Ausmass der Entwicklungen sprechen, denn dieses reicht weit über die Arbeitswelt hinaus. Amodei erzählte mir von einem Gedankenexperiment, das mich nicht mehr loslässt. Stellen wir uns vor, es ist 2027. Über Nacht entsteht ein neues Land. 50 Millionen Bürger, jeder einzelne intelligenter als jeder Nobelpreisträger aller Zeiten. Sie denken 10- bis 100-mal schneller als jeder Mensch. Sie schlafen nie. Sie können das Internet nutzen, Roboter steuern, Experimente leiten und alles mit einer digitalen Schnittstelle bedienen. Was würde ein nationaler Sicherheitsberater dazu sagen? Für Amodei liegt die Antwort auf der Hand: «Hier liegt die mit Abstand grösste Bedrohung unserer nationalen Sicherheit seit einem Jahrhundert oder vielleicht sogar aller Zeiten.»

Er glaubt, dass wir gerade dabei sind, dieses Land zu erschaffen. Letzten Monat verfasste er ein 20 000 Worte langes Essay zu diesem Thema und bezeichnete diesen Moment als Test dafür, ob die Menschheit reif genug für den Umgang mit ihren eigenen Kreationen ist.

In der rasanten Entwicklung von KI liegen enorme Chancen. Künstliche Intelligenz könnte ein Jahrhundert medizinischer Forschung auf ein Jahrzehnt komprimieren. Krebs, Alzheimer, Infektionskrankheiten, das Altern selbst. Forscher die sich damit beschäftigen, glauben tatsächlich, dass diese Probleme noch zu unseren Lebzeiten gelöst werden können.

Die Risiken, wenn wir nicht richtig damit umgehen, sind ebenso real: KI mit einem Verhalten, das ihre Schöpfer weder vorhersehen noch kontrollieren können. Das ist keine blosse Theorie; Anthropic hat dokumentiert, wie ihre eigene KI in kontrollierten Tests versucht hat, zu täuschen, zu manipulieren und zu erpressen. KI, die die Hürden für die Entwicklung biologischer Waffen senkt. KI, die es autoritären Regierungen ermöglicht, Überwachungsstaaten zu errichten, die sich niemals wieder abbauen lassen.

Die bei der Entwicklung dieser Technologie engagierten Menschen sind gleichzeitig aufgeregter und ängstlicher als alle anderen auf diesem Planeten. Sie glauben, KI sei zu mächtig, um sie aufzuhalten, und zu wichtig, um sie aufzugeben. Ich kann nicht sagen, ob das Weisheit oder Rationalisierung ist.

Was ich weiss
Ich weiss, dass dies keine Modeerscheinung ist. Die Technologie funktioniert, sie verbessert sich vorhersehbar, und die reichsten Institutionen der Geschichte investieren Billionen in sie. Ich weiss, dass die nächsten zwei bis fünf Jahre auf eine Weise desorientierend sein werden, welche die meisten Menschen überwältigen wird. Das geschieht bereits in meiner Welt. Es wird auch in Ihrer Welt geschehen. Ich weiss, dass diejenigen am stärksten aus dieser Krise hervorgehen werden, die sich jetzt engagieren – nicht aus Angst, sondern aus Neugier und mit einem Gefühl der Dringlichkeit. Und ich weiss, dass Sie es verdienen, dies von jemandem zu hören, dem Sie am Herzen liegen, und nicht erst in sechs Monaten von einer Schlagzeile. Denn dann wird es zu spät sein, sich an die Spitze dieser Entwicklung zu setzen. Wir sind über den Punkt hinaus, an dem dies ein interessantes Gesprächsthema über die Zukunft beim Abendessen ist. Die Zukunft ist bereits da. Sie hat nur noch nicht an Ihre Tür geklopft.

Doch das wird sie bald tun.

Matt Shumer ist Mitgründer und CEO von OthersideAI, einem Unternehmen für angewandte KI. OthersideAI ist das Unternehmen hinter HyperWrite, der führenden KI-Autovervollständigungs-Chrome-Erweiterung für Endverbraucher. Der 26-Jährige hat bereits während seiner Schulzeit Visos gegründet, das Virtual-Reality-Software der nächsten Generation für medizinische Anwendungen entwickelt, sowie FURI, ein Unternehmen, das die Sportartikelbranche durch die Entwicklung leistungsstarker Produkte zu fairen Preisen revolutionieren will.

Matt Shumer