Schwerpunkt – 250 Jahre USA 29. Mai 2026

Mit Mose zum Frieden

Demonstrierten nicht nur gegen Rassismus: Rabbiner Abraham Joshua Heschel (vordere Reihe, 3. v. l.) und Martin Luther King, Jr. (vordere Reihe, 2. v. r.) bei einer Protestveranstaltung gegen den…

Rabbiner Abraham Joshua Heschel, Dr. Martin Luther King Jr. und das bleibende Vermächtnis der Bürgerrechtsbewegung.

Begann die moderne deutsch-jüdische Geschichte – ja sogar die deutsche Aufklärung – mit der Freundschaft zwischen Moses Mendelssohn und Gotthold Lessing, so ist die moderne amerikanisch-jüdische Geschichte geprägt von der Freundschaft zwischen Rabbiner Abraham Joshua Heschel (1907–1972) und Reverend Martin Luther King Jr. (1929–1968). Ein berühmtes Foto zeigt meinen Vater und Dr. King in der ersten Reihe auf dem Marsch für das Wahlrecht der bis dahin systematisch ausgegrenzten und unterdrückten Schwarzen im März 1965 von Selma nach Montgomery in Alabama. Beide sind mit Leis geschmückt, hawaiianischen Blumenkränzen. Die Demonstration gilt als ein Höhepunkt der Bürgerrechtsbewegung. Das Bild wurde eine Ikone und bleibt allgegenwärtig in historischen Darstellungen und im jüdischen Bewusstsein. Zudem hat die persönliche Beziehung meines Vaters zu Dr. King viele Menschen – Schwarze wie Weisse, Juden wie Christen – dazu inspiriert, einen Dialog zu suchen und Bündnisse zu schmieden. Von daher liegt auf der Hand, dass das Engagement meines Vaters in der Bürgerrechtsbewegung bis zum heutigen Tage diskutiert und gewürdigt wird.

Jüdisches Engagement für die Bürgerrechtsbewegung
Obwohl ihr Aktivismus innerhalb der Gemeinschaft durchaus umstritten blieb, waren amerikanische Juden auf nahezu jeder Ebene überproportional stark in der Bürgerrechtsbewegung engagiert. Jüdische Studenten – zumeist säkular orientiert – stellten im Sommer 1961 etwa zwei Drittel aller weissen «Freedom Riders». Drei Jahre später war ein starkes Drittel der Freiwilligen bei der Kampagne zur Wählerregistrierung in Mississippi jüdischer Herkunft. Die Beteiligung der Juden aus dem Norden an diesem Kampf hat in diesen Jahren derart stark zugenommen, dass ein Historiker die Epoche als die «jüdische Phase der Bürgerrechtsrevolution» bezeichnet hat. Die «Freedom Rides» zogen Dutzende jüdischer Freiwilliger an. Sie reisten in Bussen in den Süden, um öffentlich anzuprangern, dass die Anordnungen des Obersten Gerichtshofs zur Aufhebung der Rassentrennung in Überlandbussen missachtet wurden. Auf ihrer Reise in den Süden wurden sie von weissen Mobs überfallen und brutal mit Baseballschlägern, Eisenrohren und Fahrradketten traktiert.

Walter Plaut und die Freedom Rides
Damals schloss sich der Reformabbiner Walter Plaut mit anderen Geistlichen einem «Freedom Ride» durch den Süden an. Plaut war ein Nazi-Flüchtling und bei einer grossen Gemeinde in Great Neck (New York) tätig. Der Gruppe gehörten sieben schwarze und sieben weisse protestantischen Pastoren und vier jüdische Geistliche an. Rabbiner Plaut erklärte die Motive für seine gefährliche Mission aus der eigenen Erfahrung: «Ich habe den Holocaust des europäischen Judentums aus nächster Nähe miterlebt. Meine engste Familie wurde gerettet, doch der Rest unserer weit verstreuten Verwandtschaft wurde von den Nazis ermordet. Ich habe gelernt, dass menschliches Leid unteilbar ist; deshalb empfinde ich ein besonderes Mitgefühl für die Notlage der Schwarzen im Süden.»

Goodman, Schwerner und Chaney
Zu den jüdischen Aktivisten im Mai 1964 zählten Andrew Goodman und Michael Schwerner aus New York City. Sie schlossen sich mit dem aus Mississippi stammenden Afroamerikaner James Chaney einer dortigen Kampagne zur Wählerregistrierung an. Diese wurde von Bob Moses geleitet – einem der führenden Köpfe des «Student Nonviolent Coordinating Committee» (SNCC, eine der wichtigsten Bürgerrechtsorganisationen) und Mitbegründer der Mississippi Freedom Democratic Party. Wenige Wochen nach ihrer Ankunft wurden Goodman, Schwerner und Chaney in Philadelphia, Mississippi, von Mitgliedern des Ku-Klux-Klan entführt, erschossen und in einem Erddamm verscharrt. Die Mörder hatten Chaney zuvor grausam gefoltert. Das FBI durchkämmte wochenlang die abgelegenen Wälder des Landkreises Neshoba auf der Suche nach den Leichen der drei Opfer.

Die erste Begegnung: Chicago 1963
Mein Vater begegnete Dr. King erstmals im Januar 1963 auf einer Konferenz zum Thema «Religion und Rasse» in Chicago, die von der interreligiösen National Conference of Christians and Jews ausgerichtet wurde. Beide hielten eine Grundsatzrede, die das grösstenteils aus Geistlichen bestehende Publikum tief bewegte. Doch das wichtigste Ergebnis dieser Begegnung war das Band, das fast augenblicklich zwischen den beiden entstand.

Theologische Herausforderungen
Mein Vater eröffnete seine Rede mit dramatischen Worten: «Auf der ersten Konferenz über Religion und Rasse waren der Pharao und Moses die Hauptakteure … Die Folgen jenes Gipfeltreffens laufen bis heute weiter. Der Pharao will immer noch kapitulieren. Der Exodus hat zwar begonnen, ist aber noch lange nicht vollendet. Tatsächlich war es für die Kinder Israels leichter, das Rote Meer zu durchqueren, als für einen Schwarzen, bestimmte Universitäts-Campusse zu betreten.» Er fuhr fort: «Rassismus ist Satanismus – das pure Böse … Man kann nicht Gott anbeten und gleichzeitig auf einen Menschen herabblicken, als wäre er ein Pferd.»

Für meinen Vater und Dr. King stellte Rassismus eine theologische Herausforderung dar: «Religion ist eine Forderung, Gott ist eine Herausforderung.» Dies mache den Rassismus – so stellte mein Vater weiter fest – «zum Prüfstein unserer Integrität, zu einer grossartigen, spirituellen Chance» für einen radikalen Wandel. Denn eigentlich stehe hier Gott selbst zur Diskussion, so Heschel: «Die Ehrfurcht vor Gott zeigt sich in der Ehrfurcht vor dem Menschen … Dem Menschen gegenüber arrogant zu sein, heisst, Gott gegenüber blasphemisch zu handeln.»

Gemeinsame Reisen und geteilter Aktivismus
Fast unmittelbar darauf nahmen mein Vater und Dr. King gemeinsame Reisen durch die USA auf. Sie hielten Vorträge und sammelten Spenden für die von Dr. King geleitete Bürgerrechtsbewegung Southern Christian Leadership Conference. Nur wenige Monate nach ihrer ersten Begegnung traf King in einem Hotel in den Catskills mit Heschel zusammen, um vor einer Konferenz der konservativen Strömung zu sprechen – der erste von vielen gemeinsamen Auftritten. Beide erörterten das Thema Rasse, aber auch Israel und den Zionismus sowie die Notwendigkeit, Religionsfreiheit für die Juden in der Sowjetunion zu erkämpfen. Ihre gemeinsame Arbeit währte bis zu dem Attentat, dem Dr. King am 4. April 1968 zum Opfer fiel.

Gemeinsame Grundlage
Worin lag der Kern ihrer Beziehung? Sicherlich in ihrer Liebe zur Hebräischen Bibel. Dr. Kings Zitate aus den Schriften der hebräischen Propheten – seine Bezugnahme auf Mose und den Auszug der Israeliten aus Ägypten – waren von zentraler Bedeutung für ihn, und er zitierte sie weitaus häufiger als Passagen aus dem Neuen Testament. Unter der Führung von Dr. King entwickelte sich die Bürgerrechtsbewegung zu einer bedeutenden ökumenischen Bewegung, die Juden und Christen zusammenführte. Dr. King flösste nicht allein meinem Vater, sondern generell amerikanischen Juden ein Gefühl des Stolzes ein, die bis anhin bestrebt gewesen waren, ihre jüdische Identität vor der Öffentlichkeit zu verbergen: Unsere Bibel stand nun im Mittelpunkt einer nationalen Bewegung.

Heschels Dissertation und die Propheten
Mein Vater hatte bis Oktober 1938 im nationalsozialistischen Deutschland gelebt und miterlebt, wie protestantische Theologen die Streichung des Alten Testaments aus der christlichen Bibel forderten. Die hebräischen Propheten waren das Thema seiner im Dezember 1932 abgeschlossenen Dissertation, die er später übersetzte und für eine 1962 erschienene englische Ausgabe unter dem Titel «The Prophets» erweiterte. Dieses Buch erfreute sich unter den Bürgerrechtsaktivisten immenser Beliebtheit. Andrew Young erzählte mir, jeder Aktivist habe eine Taschenbuchausgabe in der Gesässtasche mit sich geführt und darin gelesen – selbst dann, wenn man nach einer Demonstration im Gefängnis sass.

Zwei Theologen, zwei Welten
Dr. King und mein Vater waren beide studierte Theologen und zudem in zutiefst religiösen Gemeinschaften aufgewachsen. Mein Vater pflegte zu sagen, er sei in der chassidischen Gemeinde Warschaus inmitten von Menschen von «religiösem Adel» gross geworden. Auch Dr. Kings baptistische Familie aus Atlanta, Georgia, war tief in der Welt der Bibel und des Gebets verwurzelt. In seinem Wirken und seinen Reden stellte er die Gegenwart als Ausdruck biblischer Ereignisse dar. Er bezeichnete sich selbst als Moses auf dem Berggipfel und beschrieb die Bürgerrechtsaktivisten im Zusammenhang mit Eugene «Bull» Connor – dem brutalen Rassisten und Polizeichef von Montgomery – als den brennenden Dornbusch: «Bull Connor würde als Nächstes befehlen: ‹Dreht die Feuerwehrschläuche auf!› Doch … Bull Connor verstand nichts von Geschichte. Er kannte lediglich eine Art von Physik, die in keinerlei Beziehung zu jener ‹Transphysik› stand, um die wir wussten – nämlich die Tatsache, dass es eine bestimmte Art von Feuer gibt, das durch kein Wasser der Welt gelöscht werden kann.»

Widerstand und Isolation
In jenen Jahren erfuhr mein damals als Professor am Jewish Theological Seminary in New York City wirkender Vater seitens seiner Kollegen keinerlei Unterstützung für sein Engagement gegen den Rassismus. Tatsächlich stand ein Grossteil der Vereinigten Staaten dem Kampf um die Bürgerrechte ablehnend gegenüber – darunter auch viele Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft. Mein Vater tadelte sie 1964 in einer Rede: «Die Tragödie des Pharao bestand in seinem Unvermögen zu erkennen, dass der Auszug aus der Sklaverei sowohl für Israel als auch für Ägypten Erlösung hätte bedeuten können. Wären doch der Pharao und die Ägypter den Israeliten in die Wüste gefolgt und hätten gemeinsam am Fusse des Sinai gestanden!»

Selma und der Blutige Sonntag
Im Jahr 1965 verlegte Dr. King seinen Aktivismus nach Selma in Alabama. Die Stadt wurde zum Schauplatz eines Machtkampfes zwischen dem SCLC und dem SNCC – zwischen Dr. King und einer jüngeren und radikaleren Generation schwarzer Aktivisten, die für die Verabschiedung eines Bundesgesetzes zur Gewährleistung des Wahlrechts kämpften. John Lewis (1940–2020), ein schwarzer Student aus Nashville, der bei Reverend James Lawson in gewaltfreiem Widerstand geschult worden war, führte am 7. März 1965 einen Marsch von Selma nach Montgomery an. Lewis vertrat später ein Kongressmandat in Georgia. Als die Demonstranten die aus der Stadt führende – und nach einem Offizier der Konföderierten benannte – Edmund-Pettus-Brücke überquerten, wurden sie von der Staatspolizei Alabamas gestellt.

Der Marsch und seine Folgen
Die Beamten trugen Gasmasken und Schlagstöcke. Sie stürmten auf die Demonstranten los und schlugen gnadenlos auf sie ein – John Lewis erlitt dabei einen Schädelbruch. Der Tag ging als «Blutiger Sonntag» in die Geschichte ein. Die Szene wurde von Journalisten gefilmt und noch am selben Abend im nationalen Fernsehen ausgestrahlt. Der Sender unterbrach hierfür die Ausstrahlung des Films «Urteil von Nürnberg». Zutiefst erschüttert, hielt Präsident Lyndon B. Johnson wenige Tage später eine Rede vor dem US-Kongress, die er mit einem Zitat aus der Hymne der Bürgerrechtsbewegung beschloss: «We Shall Overcome» (wir werden überwinden). In jenem Augenblick war klar, dass der Kongress das noch unter John F. Kennedy eingebrachte Wahlrechtsgesetz verabschieden würde, das Afroamerikanern gleichberechtigten Zugang zu dieser Grundlage der Demokratie gewährte.

Das Telegramm aus Selma
Zwei Wochen später traf an einem Freitagnachmittag ein Telegramm von Dr. King bei uns zuhause ein. Er bat meinen Vater, nach Selma zu kommen, um gemeinsam mit ihm den Marsch fortzusetzen. Dieser würde nun jedoch unter dem von Präsident Johnson angeordneten Schutz von Bundestruppen stehen. Über diesem Schabbat lag bei uns eine schwere Anspannung. Als mich mein Vater am Samstagabend vor seinem Flug nach Alabama zum Abschied küsste, hatte ich als damals Achtjährige angesichts der Gewalt, die wir im Fernsehen gesehen hatten, grosse Angst, er könnte nicht wiederkehren.

Heschel in der ersten Reihe
Die Anwesenheit meines Vaters in der ersten Reihe der Demonstranten – an der Seite von Ralph Bunche, Dr. King und Ralph Abernathy – war ein sichtbares Symbol für das religiös begründete jüdische Engagement für die Bürgerrechte. Er war sicherlich nicht der einzige Rabbiner oder Jude, der an jenem Marsch teilnahm. Und doch verkörperte er beispielhaft das Engagement der Juden für die Bürgerrechte und definierte zudem ein Judentum, das Rassismus zum Gräuel und gesellschaftliches Handeln zur Mizwa erklärte. Kurz vor Beginn des Marsches fand in der 1869 erbauten Brown Chapel in Selma ein Gottesdienst statt, bei dem er den 27. Psalm rezitierte: «Der Herr ist mein Licht und mein Heil; wen sollte ich fürchten?»

«Meine Beine würden beten»
Als mein Vater nach Hause zurückkehrte, sagte er zu uns: «Ich hatte das Gefühl, meine Beine würden beten.» In seinem Tagebuch notierte er: «Ich dachte daran, wie ich bei verschiedenen Gelegenheiten gemeinsam mit chassidischen Rabbinern gegangen war. Ich spürte etwas Heiliges in dem, was ich tat.» Der Marsch erinnerte ihn an Gänge an der Seite chassidischer Rebbes – eine Erfahrung des Betens, die in der Welt der chassidischen Frömmigkeit verankert ist. Das Chassidut strebt danach, in jedem körperlichen Tun die Seele zu vergegenwärtigen. An der Seite eines Rebbe einher zu schreiten, bedeutete, das Heilige im Alltäglichen zu erfahren, das von ihm ausgehende göttliche Leuchten zu spüren und zu erkennen, dass auch das blosse Gehen – gleich einem Gebet – gen Himmel gerichtet sein kann.

Das bleibende Vermächtnis
Viele nahmen an diesem und so vielen anderen Märschen der Bürgerrechtsbewegung teil. Manche wurden geschlagen. Manche verloren ihr Leben. Sie kämpften für die Rechte anderer. Teils, weil ihnen verwehrte Gerechtigkeit bedeutete, dass die Gerechtigkeit für alle verloren ist. Teils aber auch, weil sie jenes Schweigen in Europa miterlebt hatten, als Juden verunglimpft, verfolgt und schliesslich ermordet worden waren. Wir ehren all jene, die mutig aufstanden, auf die Strasse gingen und ihr Leben opferten. Die Freundschaft meines Vaters mit Dr. King ist nicht allein für Juden und Afroamerikaner von ikonischer Bedeutung, sondern bleibt auch ein Symbol, das uns alle dazu inspiriert, unsere jeweiligen Identitäten zu überwinden, Mut zu beweisen und im Geiste der Bibel – und im Namen Gottes – zu handeln.

Jacksons Berufung
Als Jesse Jackson auf dem Parteitag der Demokraten im Jahr 1984 in einer live im Fernsehen übertragenen Rede um Vergebung für eine judenfeindliche Äusserung einige Jahre zuvor bat, berief er sich auf die inzwischen zu einer amerikanischen Ikone gewordene Freundschaft: «Wir sind miteinander verbunden durch Dr. Martin Luther King Jr. und Rabbi Abraham Heschel – zwei Männer, die uns aus ihren Gräbern heraus dazu aufrufen, eine gemeinsame Basis zu finden.»

So hat die Freundschaft meines Vaters und Dr. Kings eine immense Nachwirkung entfaltet: als Inspiration für Versöhnung und insbesondere als Quelle der Hoffnung, die verfahrene politische Landschaft der Beziehungen zwischen Schwarzen und Juden zu überwinden. Ihre Freundschaft erinnert uns an einen grossen Augenblick der Geschichte, in dem diese beiden Männer – die aus radikal unterschiedlichen Verhältnissen stammten – gewaltige Gräben überbrückten: Gräben der Hautfarbe, der Religion, der Identität und der politischen Überzeugungen.

Eine ikonische Freundschaft
Die Fotografien, die sie Seite an Seite zeigen, inspirieren uns. Zugleich sollten sie aber auch provozieren – insbesondere angesichts des erschreckenden Wiederauflebens des Rassismus in den USA und der Tatsache, dass der Oberste Gerichtshof der USA das Wahlrechtsgesetz in den letzten Jahren Stück um Stück geschwächt und untergraben hat. Lassen Sie uns hoffen, dass die Erinnerung an ihre Freundschaft uns dazu bewegen kann, die politische Polarisierung, die wir derzeit erleben, zu überwinden und uns erneut auf die Grundsätze der Gerechtigkeit und Gleichheit zu besinnen.

Susannah Heschel lehrt als Eli M. Black Distinguished Professor am Dartmouth College jüdische Studien und hat vielbeachtete Publikationen zu Abraham Geiger, der Gestalt Jesu, aber auch zu «Jüdischer Islam. Islam und jüdisch-deutsche Selbstbestimmung» sowie «The Woman Question in Jewish Studies» vorgelegt und Texte ihres Vaters herausgegeben: «Moral Grandeur and Spiritual Audacity: Essays of Abraham Joshua Heschel».

Susannah Heschel