Schwerpunkt – zukunftsangst 20. Mär 2026

Abschied vom «blühenden Leben»

Der «amerikanische Traum» von Eigenheim wird für immer mehr Menschen in den USA unerschwinglich.

In den USA sinken die Hoffnungen breiter Schichten auf eine bessere Existenz. Der Pessimismus hat ganz reale Ursachen und wird seit längerer Zeit auch durch eine sinkende Lebenserwartung getrieben.

Die USA sind bekanntlich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Optimismus gilt als erste Bürgerpflicht. Doch schon lange vor Beginn des bei Redaktionsschluss noch laufenden Iran-Kriegs und der damit einhergehenden Erschütterungen – angefangen bei den Ölpreisen – registrierten Demoskopen eine stetiges Absacken der Nation in Pessimismus. So stellte eine Erhebung des renommierten Gallup-Instituts im Februar einen Rückgang bei Erwartungen auf eine «blühende Existenz in der Zukunft» auf 48 Prozent fest. Der Wert liegt knapp über den Abstürzen auf dem Höhepunkt der Immobilienkrise 2008 und vor der Einführung lebensrettender Vakzine während der Covid-Pandemie 2020. Doch schon kurz danach begann der bis heute anhaltende Stimmungseinbruch.

Dabei scheint der Mann im Weissen Haus einerseits keine Rolle zu spielen. Denn Biden hin, Trump her: der Trend zeigt seit 2021 stetig in den Keller. Doch bekanntlich waren es Inflation und steigende Lebenshaltungskosten für breite Schichten unter Biden, die Trump 2024 das entscheidende Argument für die nach dem Putschversuch vom 6. Januar 2021 noch völlig unwahrscheinliche Rückkehr an die Präsidentenmacht beschert hatten. Seit einem kurzen MAGA-Hoch im letzten Frühjahr sinkt auch die Zustimmung für Trump und hat im März einen Tiefststand von etwa 35 Prozent erreicht. Als konstant erscheinen Ursachen, die hier diskutiert werden sollen.

Aufsteigerland USA
Obwohl die Inflation noch unter Biden in Richtung auf drei Prozent per annum gesunken ist, schlagen grundlegende Entwicklungen auf immer breitere Bevölkerungsschichten durch. Stellten Haushalte in der Mittelklasse mit heutigen Einkommen von 35‘000 bis 110‘000 Dollar um 1970 noch 60 Prozent der Population, ist deren Anteil unter 50 Prozent gesunken. Derweil haben Haushalte mit Jahreseinkommen jenseits der 250‘000 Dollar auf knapp ein Fünftel zugenommen. Hinter dieser Trennlinie stehen bessere Bildung, aber auch eine stärkere Startposition aufgrund der Geburt in die obere Mittelklasse oder Oberschicht. Laut einer Studie der Yale University hat die Mobilität im klassischen «Aufsteigerland» USA seit den 1980er Jahren dramatisch an Schwung verloren. Konnten noch 90 Prozent des Jahrgangs 1940 bessere und deutlich bessere Einkommen als ihre Eltern erwarten, ist dieser Wert bereits 1980 unter 50 Prozent gesunken und läuft mit der anhaltende Umverteilung von Einkommen und Vermögen an Eliten weiter.

Natürlich beobachten gerade besser gestellte Schichten seit einigen Jahren die rasante Entwicklung von KI als historischer Bedrohung gerade für Stellen mit hohen Bildungsanforderungen (siehe hierzu das Grundsatz-Essay von Matt Shumer in dieser Ausgabe).

Heftige Diskussionen über Ursachen und Abhilfen der schrumpfenden Mittelklasse laufen seit Beginn der Abwanderung des produzierenden Gewerbes nach Lateinamerika und dann vor allem China sowie der fortschreitenden Automatisierung von Fabriken, die ebenfalls um 1980 einsetzte. Immer deutlicher wird dabei, dass Trumps Mix aus willkürlichen Zöllen, einer weitgehenden Befreiung des KI-Booms von Auflagen und tiefen Einschnitten bei der Förderung von Forschung und Bildung negative Trends beschleunigen.

Dabei versucht der US-Präsident durchaus, diese Entwicklungen umzudrehen. Aber Anstrengungen beim Wohnungs- und Immobilien-Sektor kommen über Eintagsfliegen wie nicht näher definierte Massnahmen gegen jene Unternehmen nicht hinaus, die seit der Krise 2008 in grossem Stil Einfamilienhäuser ankaufen und in Mietwohnungen umwandeln. Im Folgenden soll das Wohnen neben Lebenshaltungskosten und der schrumpfenden Lebenserwartung in den USA als Erklärung für den zunehmenden Pessimismus diskutiert werden.

Der «amerikanische Traum» platzt
Der amerikanische Immobilienmarkt erlebt seit der Covid-Pandemie eine historische Wende. Dramatisch steigende Mieten und Preise treffen die breite Bevölkerung und machen den «amerikanischen Traum» vom Eigenheim unerschwinglich. Mieter werden so stark belastet, dass sie die Bildung von Rücklagen für einen Immobilienkauf vergessen müssen. Hypothekenbanken verlangen in der Regel eine Anzahlung von 20 Prozent des Kaufpreises. Laut Analysten der Datenfirma ATTOM können sich Familien aus der unteren Mittelklasse mit Jahreseinkommen um die 50‘000 Dollar in zwei Dritteln der USA heute kein Wohneigentum mehr leisten.

Dies gilt speziell für boomende Metropolen von New York über Atlanta und Phoenix bis nach San Francisco und Los Angeles. Landesweit lag der durchschnittliche Verkaufspreis für Neubauten Ende 2025 bei 530‘000 Dollar, während der Medianpreis für Einfamilienhäuser insgesamt auf 414‘000 Dollar und damit knapp auf das Dreifache der Kosten im Jahr 2012 explodiert ist. Medianeinkommen von Haushalten sind seither lediglich von 51‘000 auf 85‘000 Dollar gestiegen. Dass Zohran Mamdani unversehens Bürgermeister von New York City werden konnte, rührt nicht zuletzt aus grossen Versprechen beim Kampf gegen ständig steigende Mieten.

Zyklische Ursachen
Laut dem «Joint Center for Housing Studies» der Harvard University müssen immer mehr Bürger mehr als 30 Prozent ihrer Einkommen für Mieten aufbringen. Fachleuten stufen die Hälfte der Amerikaner deshalb als «finanziell schwer belastet» ein. Die USA haben einerseits bis zum Anstieg von Inflation und Zinsen im Frühjahr eine klassische Immobilienblase erlebt. Seit 2020 sind Preise für Wohneigentum vielerorts über 50 Prozent gestiegen. Dafür sorgten zyklische Ursachen wie ein knappes Angebot und starke Nachfrage infolge niedriger Hypothekarzinsen und solidem Wachstum für das obere Fünftel bei Einkommen und Vermögen. Dann forcierte die Covid-Pandemie die Umsiedlung aus teuren Metropolen wie New York in kleinere oder mittelgrosse Städte, was dortige Preise vielerorts verdoppelt hat. Seit 2022 treiben Zinserhöhungen der Fed auch Hypothekarzinsen auf knapp sieben Prozent für ein Darlehen mit 30-jähriger Laufzeit: eine weitere Hürde für Interessierte aus der Mittelschicht. Auch steigende Preise für knappes Bauland, im Baugewerbe und bei Materialien drücken die Kosten nach oben. Trumps Zölle auf Bauholz oder Metalle aus Kanada sind absolut keine Hilfe.

Dazu kommen jedoch seit der Immobilienkrise 2008/9 neue Faktoren, die Trump jüngst aufgegriffen hat. Am Markt für Ein- und Mehrfamilienhäuser treten machtvoll neue Käufer auf. Das «Wall Street Journal» packt das Phänomen in die Schlagzeile: «Lernen Sie Ihren neuen Hausherrn kennen: Grosskonzerne». Darunter sind während der Immobilienkrise vonBlackRock und anderen Investmentfonds gegründete Firmen zu verstehen. Diese sind als «Single-Family Rental»-Industrie bekannt, abgekürzt SFR. Sie operieren vor allem im Mittelwesten und im Süden der USA. Dort war das Epizentrum der Zwangsversteigerungen, bei denen etwa acht Millionen Haushalte ihr überschuldetes Wohneigentum verloren haben.

Sicherheit Haus
Damals erstanden Wall-Street-Investoren zu Spottpreisen Einfamilienhäuser und wandelten diese in Mieteigentum um. Die Einkünfte ermöglichen neben hohen Renditen eine ständige Expansion. Heute verfügen Marktführer über Portfolios von über 100 000 Häusern. Inzwischen tätigen Unternehmen mit Milliardenbudgets wie «Progress Residential», «Invitation Homes» und BlackRock jeden siebten Kauf von Ein- oder Mehrfamilienhäusern landesweit und schlagen bei Bieterwettbewerben mühelos Individuen und Familien aus dem Feld.

Ermöglicht wird der Siegeszug der SFR durch Vorteile im Steuerrecht. Während der Fiskus normale Einkommen bis zu 40 Prozent belastet, werden Gewinne aus Immobilieninvestitionen lediglich mit 10 bis 15 Prozent versteuert. Diese Vorteile sind neben Wall-Street-Firmen auch Pensionskassen, Assekuranzen oder den Investmentfonds von Superreichen aus der ganzen Welt aufgegangen. So haben SFR Zugang zu gigantischen Kapitalvolumina. Um Gewinne für Anleger und Teilhaber zu maximieren, hebt die Branche die Mieten stetig an. Insgesamt sind Mieten 2021 landesweit um 40 Prozent auf durchschnittlich 2000 Dollar gestiegen.

So verlieren immer mehr Familien die Grundlage ihrer Sicherheit. Denn für Wohneigentum gab es in Amerika stets besonders gute Gründe, angefangen bei der Parole «My Home is my Castle»: die eigenen vier Wände bieten Schutz vor staatlichen Übergriffen. Wichtiger ist indes die Funktion des Eigenheims als Sparschwein, das je nach Herkunft und Region zwischen 50 und 90 Prozent von Familienvermögen darstellt. Aufgrund ihrer erst in den 1960er Jahren überwundenen Benachteiligungen bei Bildung, Karriere und politischer Partizipation hinken Afroamerikaner beim Aufbau von Vermögen hinterher und investieren vorwiegend in Eigenheime. Besser gestellte Weisse können ihre Anlagen breiter streuen. Dennoch dient Wohneigentum quer durch die Gesellschaft als Pfand für Kredite, die Kindern das immer kostspieligere Studium ermöglichen, persönliche Rückschläge überbrücken, aber auch unternehmerische Wagnisse unterstützen. Senioren finanzieren durch den Hausverkauf einen sonnigen Lebensabend in südlichen Gliedstaaten wie Florida oder Arizona.

Wohnungsmarkt mit Volumen
Die Investition ins Eigenheim wird steuerlich begünstigt, baut über Generationen Vermögen und mit dieser finanziellen Sicherheit auch Stabilität in einer durch Umbrüche gekennzeichneten Gesellschaft auf. Letztlich macht der Wohnungsmarkt mit einem Volumen von knapp vier Billionen Dollar jährlich ein Fünftel der amerikanischen Volkswirtschaft aus und bildet damit den grössten einzelnen Faktor. So sind Eigenheime in Amerika untrennbar mit der Formierung einer Mittelschicht infolge des im Zweiten Weltkrieg einsetzenden Wirtschaftsbooms verbunden: Ihr Anteil am Wohnraum stieg zwischen den 1930er und den 1970er Jahren von 40 auf 70 Prozent. Anschliessend brach dieser Anteil aufgrund der Immobilienkrise 2008/9 in Richtung 60 Prozent ein. Seither nimmt die Rate auf dem Papier wieder langsam zu. Doch gerade in den letzten Jahren greift ein weiteres Phänomen immer weiter um sich, das Normalverdiener aus dem Markt für Wohneigentum treibt: Besser Gestellte erwerben Apartments und Häuser als Ferienwohnungen oder mehr noch als Einnahmequellen durch profitable Kurzzeitvermietungen.

Niveau von Kuba
Der Arzt Steven Woolf und die Demografin Laudan Aron forschen zur Lebenserwartung in den USA. Woolf hat nachgewiesen, dass Amerika seit Jahrzehnten hinter andere Industrienationen zurück- und während der Covid-Pandemie 2021 nahe an Länder des globalen Südens gefallen ist. Seither ist der Wert von durchschnittlich 76.1 auf 79 Jahre gestiegen, liegt aber weltweit nur an Stelle 61 hinter Albanien oder Panama, während Deutschland, Israel, die Schweiz und Japan bei 82 bis 86 Jahren rangieren. Dabei hinken Männer allerorten Frauen um drei bis fünf Jahre hinterher. Die USA verlieren laut Woolf seit den 1980er Jahren mit der damals einsetzenden Deindustrialisierung an Boden. Seither stagnieren die Einkommen der Arbeiterschicht. Kosten für Bildung, Gesundheit und Wohnen steigen, während Konservative Sozialleistungen kürzen. Trump hat dies 2025 mit seiner «Steuerreform» forciert.

Die schrumpfende Lebenserwartung trifft Latinos, Afroamerikaner, Native Americans und ärmere Weisse besonders hart, während Menschen mit besseren Einkommen und Bildung auf europäischem Niveau leben. All dies trotz enormer Fortschritte in der Medizin, des deutlichen Rückgangs beim Tabakkonsum und der erstaunlichen Tatsache, dass im Gesundheitswesen unfassbar viel Geld ausgegeben wird: Es verschlingt fast ein Fünftel des Bruttosozialprodukts. Forscher wie Woolf erklären den Trend mit zunehmend harten Lebensbedingungen: Schlecht bezahlt, oft ohne betriebliche Krankenversicherung und ungesichert im Job leben zehn Prozent der Amerikaner offiziell in Armut (definiert durch Haushaltseinkommen unter 32 000 Dollar jährlich).

In diesen von Existenzängsten geplagten Schichten sank die Lebenserwartung bereits vor Covid dramatisch. Amerika steht dabei weltweit allein. Erstmals seit Beginn der staatlichen Erhebungen nach dem Ersten Weltkrieg – und der damaligen globalen Grippeepidemie – nehmen in Amerika seit etwa einem Jahrzehnt Sterbefälle im Arbeitsalter zwischen 25 und 64 Jahren deutlich zu. Fachleute gebrauchen dafür Begriff «Todesfälle aus Verzweiflung» infolge von Suiziden, Alkohol, Waffengewalt und vor allem Drogenüberdosen: «Ganze Bevölkerungsschichten versacken im toxischen Stress», erklärt die an der Stiftung «Urban Institute» in Washington tätige Laudan Aron. Zum materiellen Druck komme ein Gefühl des Scheiterns und der Scham, was Kompensationsreflexe wie Fast-Food-Konsum, Computerspiele oder den Griff nach Alkohol und Drogen auslöse.

Kein Rezept gegen die «K-Ökonomie»
Trump gehen derweil die Augen auf: «da ist ein neues Wort im Schwang: ‹Affordability›». Die Entdeckung von «Erschwinglichkeit» bei der Lebenshaltung kam verspätet und als Reaktion auf herbe Wahlniederlagen seiner Partei im November. Von New York City bis Virginia hatten Demokraten die steigenden Lebenshaltungskosten unter Trump 2.0 angeprangert. Und Linke wie Moderate konnten damit Bürgermeister oder Gouverneur werden. Denn erschwinglich ist die Lebenshaltung eigentlich nur noch am oberen Ende der Einkommens- und Vermögensskala.

Deshalb hat nun auch der Begriff «K Economy»-Konjunktur. Damit wird eine Volkswirtschaft nach einer Krise – aktuell war das Covid – beschrieben, in der Einkommen und Konsum für Topverdiener wie bei dem oberen Strich des K kräftig steigen. Die untere Linie für die Bevölkerungsmehrheit weist dagegen immer weiter nach unten. Trump und seine Berater haben das Problem natürlich erkannt. Aber neben symbolischem Aktivismus wie den Attacken auf die Immobilienriesen oder dubiose Hypotheken mit 50 Jahren Laufzeit kommen aus dem Weissen Haus keine praktikablen Abhilfen.

So öffnet sich die Schere der K-Ökonomie weiter. Dies wird an boomenden Umsätzen für hochwertige Produkte deutlich. Ob bei Pickups von Ford, iPhones, Flugtickets oder auch Protein-Shakes – Premium-Angebote boomen. Bei einem Durchschnittspreis von inzwischen 50 000 Dollar wird der Kauf eines Neuwagens jedoch für immer mehr Verbraucher undenkbar. Die Inflation ist zwar insgesamt seit den zehn Prozent jährlich während Covid auf drei Prozent gesunken. Doch die Kosten für essenzielle Güter wie Mieten, Kindertagesstätten oder höhere Bildung steigen beharrlich. Dazu kommt eine Explosion bei Elektrizitätspreisen für Haushalte, die lange stabil waren, aber seit 2020 um ein Drittel stiegen und heuer um mindestens fünf Prozent weiter zunehmen sollen. Grund ist die KI-Revolution, die einen Bauboom von Datenzentren anschiebt. Diese zehren bereits drei bis vier Prozent der Stromproduktion auf. Schon bis 2028 soll dieser Anteil auf bis zu zwölf Prozent steigen.

Die Energiefrage
Trump ist hier keine Hilfe. Obwohl die Kosten für nachhaltige Energieträger inzwischen tiefer liegen als für Erdgas, Kohle oder Öl, verschärft der Präsident die Versorgungskrise sogar noch durch die Blockade von Projekten für Solar- und Windenergie. So war der Turbinen-Park «Revolution Wind» vor der Küste Neuenglands weitgehend fertig gestellt, hat bis anhin fünf Milliarden Dollar verschlungen und sollte mindestens 350 000 Haushalte versorgen. Doch seit dem letzten Sommer kämpfen Betreiber und Neuengland-Staaten vor Gerichten gegen von Washington verhängte Baustopps, und die ohnehin von hohen Strompreisen gequälte Region steht vor weiteren Teuerungen.

So gleicht die K-Ökonömie einer Schere, die immer weiter aufgeht und die grosse Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung vom zunehmenden Wohlstand der Nation insgesamt abschneidet. Dieses Wachstum lag zuletzt bei knapp vier Prozent jährlich, bricht aber seit dem Herbst auf eineinhalb Prozent ein. Und während Investoren und die Technologiebranche einem goldenen KI-Zeitalter entgegenfiebern, fallen Lohnzuwächse der unteren achtzig Prozent seit 2023 deutlich hinter die zunehmenden Einkommen für das obere Fünftel zurück. Diese Schicht hat nicht zuletzt von dem Boom Nvidias und anderer KI-Konzerne in ihren Anlageportfolios profitiert. Nun könnten die Folgen des Iran-Kriegs, vor allem aber der Siegeszug von KI auch dem «oberen Fünftel» Amerikas bange Zeiten bescheren.

Andreas Mink ist US-Korrespondent derJM Jüdische Medien AG und lebt in Connecticut.

Andreas Mink