Der Historiker Erich Keller ist 1968 in in Zürich geboren. Er promovierte an der Universität Zürich mit der Studie «Bürger und Juden. Die Familie Wyler-Bloch in Zürich 1880–1954» und forschte von 2018 bis 2020 im Projekt zur historischen Kontextualisierung der Sammlung Bührle. 2021 erschien sein Buch «Das kontaminierte Museum. Das Kunsthaus Zürich und die Sammlung Bührle». Heute ist er Associate Researcher an der UniDistance Suisse, mit Schwerpunkten zur Schweiz in der NS-Zeit, zu Antisemitismus, NS-«Euthanasie» und zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Im Auftrag der Gemeinde Davos hat er ein Konzept für ein Buchprojekt zu Davos in der NS-Zeit erarbeitet.
Redaktion