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AL-JAZEERA

Undercover-Journalisten in pro-israelische Organisationen eingeschleust

10. Oktober 2017
Dokumentarfilm über angebliche Arbeit der Israel-Lobby in Amerika in Vorbereitung.

Al-Jazeera, das in Qatar domizilierte internationale TV-Nachrichtennetz, hat am Montag öffentlich zugegeben, letztes Jahr einen undercover arbeitenden Reporter in pro-israelische Organisationen in Washington eingeschleust zu haben. Der Sender, dessen Büro in Jerusalem immer wieder mit seiner behördlich verfügten Schliessung konfrontiert wird, plant nun, einen auf der Arbeit des Reporters basierenden Dokumentarfilm auszustrahlen. Die Ankündigung kam kurz nachdem eine staatlich-britische Regulationsagentur am Montag erklärte, Beschwerden gegen einen früheren Dokumentarfilm von al-Jazeera zurückgewiesen zu haben. In dem Dokumentarstreifen gesellte sich ein undercover wirkender Reporter pro-israelischen Organisationen in Grossbritannien zu. Der staatlich-britische Regulator erklärte, die Arbeit des TV-Senders, die zur Demission eines israelischen Diplomaten geführt habe, sei nicht antisemitisch sondern eine «seriöse Recherchierarbeit». TA





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