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JERUSALEM

Rabbi Mendel Deitsch seinen Verletzungen erlegen

19. April 2017
Mutmassliche Täter sind gefasst.

In Jerusalem ist am Sonntag Rabbi Mendel Deitsch, 64, ein langjähriger Emissär der Bewegung Chabad-Lubawitsch in Frankreich, der anschliessend in Israel gewirkt hatte, zur letzten Ruhe gebettet worden. Rabbi Deitsch ist an den Folgen eines brutalen Raubüberfalls gestorben, den er in den frühen Morgenstunden des 7. Oktobers 2016 im Hauptbahnhof des westukrainischen Zhytomir über sich ergehen lassen musste. Deitsch hatte Rosch Haschana in Haditch verbracht, wo Rabbi Schneur Zalman von Liadi, der Begründer der chassidischen Bewegung Chabad-Lubawitsch, begraben liegt. Nach dem Überfall dauerte es Stunden, bis der bewusstlose Deitsch entdeckt wurde. Er litt an mehrfachen Kopfverletzungen und einem Hirntrauma, nachdem zwei inzwischen verhaftete Männer und Frauen ihn auf die übelste Weise mit Schlägen traktiert hatten. Bei zwei der mutmasslichen Tätern handelt es sich um Minderjährige. Seitdem Rabbi Deitsch ins Tel Hashomer Krankenhaus in Ramat Gan überführt worden war, lag er im Koma, und nun ist er verschieden. Er hinterlässt eine Frau, elf Kinder und drei Brüder. [TA]





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