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Jüdische Studien Ausgabe: Nr. 36 » 9. September 2011

Wie La Chaux-de-Fonds den USA Paroli bot

Von Stefanie Mahrer, 9. September 2011
Jüdische Uhrmacher in der Schweiz setzten mit der Gründung von modernen Fabriken zum Zeitpunkt der grössten Uhrenkrise wichtige Akzente.
Die Schweiz ist das Land der Alpen, der Schokolade und vor allem der Uhren. Für Touristen ist eine Schweizer Uhr noch immer ein beliebtes Souvenir, für Schweizerinnen und Schweizer ein Stück Identität. In den Hügeln des Neuenburger und Berner Jura – im Arc Jurassien... Mehr...

Über Orte, die Leere und das Lernen – Didaktik einer Exkursion

von Erik Petry, 9. September 2011
Lernen am Ort, lernen durch den Ort.

Exkursionen sind fester Bestandteil des Lehrplans an der Universität Basel. Im Frühjahrssemester 2010 hat das Institut für Jüdische Studien daher eine Studierendenreise nach Prag, im Mai 2011 eine weitere Reise nach Krakau organisiert. Hinter beiden Exkursionen steht ein... Mehr...

Am Webstuhl der Sprache

Von Regula Tanner, 9. September 2011
Am Institut für Jüdische Studien lernen Studierende Iwrit gemäss Lernmodell der Hebräischen Universität in Jerusalem.

Schalom, mi at? Ani Rina. We atta? Mi atta? Ani Dani.Mit diesen und anderen einfachen Sätzen werden Iwrit-Lernende am Institut für Jüdische Studien bereits in der ersten Stunde dazu animiert, selbst zu reden und die Umgebung auf Hebräisch zu entdecken. Mit den Vokabeln werden die... Mehr...

Gedruckt in der gewaltigen Stadt Basel

Von Clemens P. Sidorko, 9. September 2011
Ende des 16. Jahrhunderts zählte die Stadt Basel zu den wichtigsten Zentren des jüdischen Buchdrucks.
Basel als Brennpunkt der jüdischen Zivilisation? Klar, werden Sie denken, Herzls erster Zionistenkongress von 1897. Doch bereits 300 Jahre zuvor, an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert, war die Stadt am Rheinknie Juden in ganz Europa ein Begriff. Im Gegensatz zur nicht jüdischen Umwelt... Mehr...

Jiddisch an der Aare

Von Shifra Kuperman, 9. September 2011
Die Universität Bern und ihre ostjüdischen Studenten vor dem Ersten Weltkrieg.
Als im Jahr 1908 die Czernowitzer Sprachkonferenz stattfand und die jiddische Sprache, bis dahin hauptsächlich Jargon genannt, als eine Nationalsprache des jüdischen Volkes proklamiert wurde, stand auf dem dichten Programm der Konferenz auch ein Vortrag über die jiddische Orthografie.... Mehr...

Wo Scholem «schweizerisch» dozierte

von Caspar Battegay, 9. September 2011
Die Eranos-Tagungen und die jüdische Geistesgeschichte in Ascona.
Es liegt nicht nur an der reizvollen Landschaft, dass das Institut für Jüdische Studien gerade auf dem Monte Verità bei Ascona eine Konferenz veranstaltet, sondern es ist auch einer Tradition des Ortes geschuldet. Im Schicksalsjahr 1933 wurde an jenem Ort eine Initiative ins Leben... Mehr...
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